Ich war im Podcast zu Gast: EnTree und der Umgang mit Emotionen
- Marlene Käseberg

- 7. Juli
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 8. Juli
Was ist Scham? Wo spüren wir Wut im Körper? Und wie lernen Kinder eigentlich, mit Trauer, Angst oder Überforderung umzugehen?
Ich war gemeinsam mit Jan Ole Cloes, Kinder- und Jugendtherapeut, in einer Podcastfolge zum Forschungsprojekt EnTree zu Gast. Wir sprechen darüber, wie Kinder emotionale Zustände wahrnehmen, verstehen und regulieren lernen – und welche Rolle digitale, interaktive Formate dabei spielen können.
Seit über einem Jahr arbeiten wir gemeinsam mit unseren Projektpartnern an EnTree: einer interaktiven Anwendung, die therapeutische Inhalte in ein narratives und spielerisches Erlebnis für Kinder übersetzt. Dabei geht es nicht nur darum, Wissen über Gefühle zu vermitteln, sondern Emotionen, Körperwahrnehmung und Selbstregulation kindgerecht erfahrbar zu machen.

Mein Lieblingsfeature ist gerade der Sichere Ort. In der Therapie ist der sichere Ort eine Übung, bei der Kinder innerlich einen geschützten, angenehmen Ort aufbauen können – einen Ort, an den sie sich gedanklich zurückziehen und an dem sie sich stabilisieren können. In EnTree wird daraus ein interaktives Baumhaus: Die Kinder starten in ihrem sicheren Ort und können ihn selbst gestalten, verändern und nach ihren eigenen Vorstellungen einrichten. So wird das Baumhaus nicht nur der Startscreen, sondern ein persönlicher Rückzugsort innerhalb und außerhalb der App.
In der Folge geht es außerdem um die Hintergründe des Projekts, die Zusammenarbeit zwischen Therapie und Game Design und darum was wir uns für die Zukunft von der Politik wünschen.



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